Berichte von 05/2016

Do widzenia : Samstag, 21. Mai 2016

Samstag, 21.05.2016

Nach 2117 km quer durch Polen und einem letzten Betriebsbesuch auf einem 10.000 ha großen Betrieb inklusive einer Drohnendemonstration und gegrilltem Mittag, endet unsere Reise in Neubrandenburg.

SEXY : Freitag, 20 Mai 2016

Samstag, 21.05.2016

"Agriculture is sexy": Mit diesen Worten beeindruckt uns Mathias Eisert, der CEO von Polish Agro. Er stellt uns sein 2014 gegründetes Start up Unternehmen und deren Visionen vor.

Am Nachmittag erfahren wir, wo 15% der Kartoffeln für McDonalds Polen angebaut werden. Gerhard Meiborg ist Leiter eines 2400 ha Betriebes in der Nähe von Slupsk und baut dort 900 ha Kartoffeln an. 800 ha der angebauten Fläche wird an McDonalds vermarktet. Herr Meiborg stellt sein Unternehmen vor und zeigt uns anschließend Produktions- und Lagertechniken, sowie verschiedene Bewässerungsmöglichkeiten.

Süüüß : Donnerstag 19.05.2016

Freitag, 20.05.2016

Professor Wilde hat Überraschendes für uns: 30 Eier müsste eine Henne täglich legen, um auf eine vergleichbare Leistung zu kommen. Bis zu 3.000 Eier – unter Imkern „Stifte“ genannt – legt eine Bienenkönigin am Tag.

Nach einer leckeren Honigverkostung reisen wir weiter zu einem Versuchsbetrieb von der Universität von Ermland und Masuren. Dort bekommen wir einen kleinen Exkurs zum Thema Energiepflanzen und können im Anschluss noch Pferde einheimischer Rassen sowie den Milchviehbetrieb bewundern.

Bevor die Reise nach Danzig weitergeht, halten wir an einer schiefen Ebene des Oberlandkanals und begutachten die deutsche Ingenieurskunst aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Road trippin‘ : Mittwoch,18.05.2016 Nachmittag

Donnerstag, 19.05.2016

Eine freilaufende Kuh, die die Fahrbahn unsicher macht, und eine Buspanne, die uns auf den Standstreifen zwingt, sind Stolpersteine, die uns zwar Zeit kosten aber Spaß bringen.

 

 

Majdanek : Mittwoch 18.05.2016 Vormittag

Donnerstag, 19.05.2016

Die Zustände, unter denen die Menschen in Majdanek versucht haben zu überleben, und das Leid, welches ihnen widerfahren ist, kann man in Worten nicht beschreiben.

Das Wetter passte sich der Stimmung an. Der grau bedeckte Himmel ließ die ersten Tropfen fallen, als wir das Gelände betraten.

Hopfnung: Dienstag, 17 Mai 2016

Dienstag, 17.05.2016

 Hopfen

Bei optimalen Bedingungen wächst die Pflanze bis zu 70 cm am Tag.

Nach der Ernte werden die Hopfenzapfen für die weitere Verarbeitung zubereitet. Für einen halben Liter Bier werden zwei Hopfenzapfen benötigt.

MIt den Worten "Ein Tag ohne Bier ist ein verlorener Tag!" entlässt uns der freundliche ehemalige Betriebsleiter vom Versuchsbetrieb des Forschungszentrums in Kepa in den Rest des Tages.

Kazimierz Dolny

Entlang der ehemaligen Getreidespeicher am Weichselufer gelangen wir in die historische Altstadt Kazimierz Dolnys,wo wir "U Fryzjerka" (Zum Frisör) traditionelle "Flaki" (Pansensuppe) aßen.

Hörsaal Hohlweg

Unser Guide des Tages Rafal Wawer führt uns durch ein tief im Löß eingeschnittenes Tal. Wir sind beeindruckt von der Kraft des Wassers.

 

Tränende Augen: Montag, 16 Mai 2016

Dienstag, 17.05.2016

Tag 2: Pulawy. „Kommen Sie gerne wieder“ Dr. Rafael Pudelko und sein Team luden uns zur Summer School 2017 nach Pulawy ein (www.iung.pl). „Sie stellen die richtigen Fragen.“ lautete Dr. Pudelkos Fazit eines zweieinhalbstündigen Doktorandenseminars, das anlässlich des Besuch aus Neubrandenburg den Vormittag in Pulawy ausfüllte. Danach begann der „Tag der Tränen“ - im Stickstoffwerk Pulawy.

 

„In 72 Minuten wird genug N-Dünger hergestellt um einen mit 250 ha durchschnittlich großen landwirtschaftlichen Betrieb ein ganzes Jahr zu versorgen.“

Die Straßen von Pulawy führten uns zu dem am Stadtrand gelegenen Stickstoffwerk Zaklad Azotowy Pulawy. Dies ist der zweitgrößte N-Düngerhersteller nach YARA. An nur einem Tag werden hier 2.000 t Harnstoff hergestellt. Spannende Führungen durch Werke und Labore wurden uns geboten; mit Tränen in den Augen. War es die Freude der Aussicht auf dem 135m hohen Turm oder der beißende Ammoniakgeruch im Herstellungsraum?  Vielleicht beides.

Kontraste: Sonntag, 15. Mai 2016

Dienstag, 17.05.2016

Die Reise führte von Neubrandenburg in die polnische Landeshauptstadt Warschau. Warschau bot uns ihren Reiz der Vielfalt. Während am „Grab des unbekannten Soldaten“ uns die Ruhe und Liebe zur Geschichte entgegen kam, erlebten einige das Kontrastprogramm. Warschaus Fußballclub wurde polnischer Meister und Hooligans zeigten uns eine andere emotionale Seite von Warschau. Die Bauten der Moderne überragten die nach dem Krieg wieder aufgebaute Altstadt. Hoch ragen sie in den Himmel, dennoch überragt ein Gebäude „Stalins Rache“ die Skyline. In einer fremden Stadt mit einer fremden Sprache fanden alle, in sportlichen 1,5 h für 8km den Heimweg ins Hotel. Die letzte Hürde der Fahrstühle wurde mit einem Sprung hinein und einem „Pater noster“ gemeistert.

 

Bald geht es los

Mittwoch, 11.05.2016

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.